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Lohnbuchhaltung: Kosten bei der Auslagerung

Wenn Sie sich nach Abwägung aller Vor- und Nachteile entschließen, Ihre Lohnbuchhaltung auszulagern, dann gibt es einige Dinge, um die Sie sich keine Gedanken mehr machen müssen: Zum Beispiel etwaige Personalausfälle und notwendige Weiterbildung in Steuerthemen. Worum Sie sich aber Gedanken machen sollten: Die Kosten, die auf Sie zukommen, wenn Sie die Lohnbuchhaltung outsourcen. Je nach Anbieter und Umfang liegen die Kosten pro Mitarbeiter und Monat meist zwischen rund 6 € und 30 €. Wir zeigen auf, wie sich die Kosten dafür zusammensetzen.

Lohnbuchhaltung-Kosten
Für eine Auslagerung der Lohnbuchhaltung zahlen Sie in der Regel pro Mitarbeiter einen festgesetzten Betrag.

Inhaltsverzeichnis

Auslagerung der Lohnbuchhaltung: Welche Kosten kommen auf Sie zu?

Pauschal lassen sich die Kosten, die bei einer Auslagerung auf Sie zukommen, nicht nennen. Je nach Umfang der outgesourcten Serviceleistungen sind die finanziellen Kosten beliebig skalierbar. Dabei rechnet der externe Dienstleister in der Regel pro Mitarbeiter ab. Stellen Sie neue Arbeitnehmer ein, dann steigen demnach auch die Kosten.

Beauftragen Sie einen Steuerberater mit der laufenden Führung der Lohnkonten und der Lohnabrechnung, sieht die Steuerberatervergütungsverordnung dafür einen Gebührenrahmen von 6 bis 30 € je Arbeitnehmer und Abrechnungszeitraum vor:

Anzahl MitarbeiterKosten für Auslagerung
1

25 €

5125 €
10250 €
15375 €

Wo innerhalb dieses Rahmens die tatsächliche Gebühr liegt, hängt vom Umfang und Schwierigkeitsgrad der Tätigkeit ab. Für die erstmalige Einrichtung der Lohnkonten fallen zusätzlich 6 bis 19 € je Arbeitnehmer an (siehe Tabelle unten); sonstige Tätigkeiten können nach Zeit abgerechnet werden.

Wenn Sie mit der Lohnbuchhaltung ein sogenanntes Lohnbüro beauftragen, werden die Preise frei vereinbart – aktuell liegen sie für eine Standardabrechnung meist zwischen 10 € und 20 € pro Mitarbeiter und Monat, bei größerer Mitarbeiterzahl auch darunter. Auch hier gilt: Je mehr Mitarbeiter ein Unternehmen besitzt, desto höher werden die Gesamtkosten für eine Auslagerung, auch wenn der Betrag pro Mitarbeiter mit steigender Mitarbeiterzahl tendenziell sinkt. Lohnbüros haben oft Standardpakete in ihrem Repertoire, die Sie mit Zusatzleistungen erweitern können. Sind die Vergütungsmodelle Ihrer Mitarbeiter komplex, dann sind die monatlichen Kosten höher anzusetzen. Bei unterschiedlichen Stundenlöhnen, verschiedenen Arbeitszeiten oder flexiblen Vergütungen ist das beispielsweise der Fall, da dies einen Mehraufwand für das Lohnbüro bedeutet.

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Lohnbuchhaltung: Kosten nach Steuerberatervergütungsordnung

In vielen Fällen ist mit dem Outsourcing auch eine Gebühr für die Einrichtung sowie ein monatlicher Grundbetrag verbunden. Für Sofortmeldungen, das An- und Abmelden von Arbeitnehmern und andere Aufgaben kommen weitere gesonderte Gebühren hinzu. Diese werden laut der Vergütungsordnung für Steuerberater wie folgt berechnet:

PositionKosten
Erste Einrichtung von Lohnkonten sowie Aufnahme der Stammdaten6–19 € (je Arbeitnehmer)
Führung von Lohnkonten und Lohnabrechnungsanfertigung6–30 € (je Arbeitnehmer und Abrechnungszeitraum)
Führung von Lohnkonten und Lohnabrechnungsanfertigung nach Buchungsunterlagen, die vom Auftraggeber erstellt wurden2,50–9,50 € (je Arbeitnehmer und Abrechnungszeitraum)
Führung von Lohnkonten und Lohnabrechnungsanfertigung nach Eingaben für die Datenverarbeitung durch den Auftraggeber und mit beim Auftraggeber eingesetzten Datenverarbeitungsprogrammen des Steuerberaters1,20–4,20 € (je Arbeitnehmer und Abrechnungszeitraum)
Hilfeleistung bei sonstigen Tätigkeiten im Rahmen der LohnbuchhaltungAbrechnung nach Zeit

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