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Was kostet gewerbliche Finanz- und Lohnbuchhaltung?

Was kostet gewerbliche Finanz- und Lohnbuchhaltung?

Die Lohnbuchhaltung kann je nach Mitarbeiterzahl viel Zeit in Anspruch nehmen, kann beschwerlich und auch mit hohem eigenen Personalaufwand verbunden sein. Viele Unternehmen wägen ab einem gewissen Punkt daher ab, ob sich eine eigene Abteilung zur Lohnbuchhaltung lohnt oder Sie die Lohnbuchhaltung extern abwickeln. Unser 11880.com-Steuerberater-Ratgeber erklärt Ihnen, was das Outsourcing der Lohnbuchhaltung kosten kann.

Was umfasst externe Buchhaltung?

Mann traegt Aktken
© DragonImages - istockphotos.com

Wenn Sie Ihre Lohnbuchhaltung an ein externes Unternehmen übergeben, werden Ihnen sämtliche Aufwände mit der ordnungsgemäßen Abrechnung von Löhnen und Gehältern abgenommen. Je größer der Aufwand der Lohnbuchhaltung, desto größer auch der Nutzen, den Sie von der Auslagerung haben.

Was kann die Lohnbuchhaltung kosten?

Analog dazu steigen aber natürlich auch die Kosten für die Lohnbuchhaltung, denn diese orientieren sich bei den allermeisten Dienstleistern an der Anzahl der Mitarbeiter. Möglich ist auch ein Mix-Modell, nach dem nur ein Teil der Lohnbuchhaltung ausgelagert und ein anderer Teil im Unternehmen belassen wird. Hier können Sie sich als Kunde sozusagen die Arbeiten und Aufgaben der Lohnbuchhaltung aussuchen, die Sie nach wie vor selbst erledigen wollen.



Vor- und Nachteile der Auslagerung

Doch was nimmt Ihnen der Steuerberater eigentlich an Arbeit ab, wenn Sie die Buchhaltung auslagern? Natürlich haben Sie somit geringeren Aufwand mit den Aufgaben rund um die Lohnbuchhaltung. Doch das größte Pro-Argument stellen natürlich die Kosten dar: Vergleichen Sie daher zusammen mit Ihrem Steuerberater dessen Kosten für die Buchhaltung mit den Personalkosten, die Sie hätten, wenn Sie nicht die Buchhaltung auslagern würden. Addieren Sie dieser Rechnung zudem die für Sie wegfallenden sekundären Kosten, zum Beispiel für die Lohnbuchhaltungsprogramme. Ein zu bedenkendes Contra an dieser Stelle: Ihre gesamten Finanzdaten müssen Sie hier Dritten offenlegen, Steuerberater unterliegen gleichwohl aber auch der Schweigepflicht.

Für wen lohnt sich die externe Lohnbuchhaltung?

Ob sich die externe Buchhaltung für Sie lohnt, ist nicht pauschal zu sagen. Es gibt aber sicherlich einen gewissen Schwellenbereich, wo Sie die Entscheidung treffen können, aber nicht müssen. Kleine Unternehmen, die nicht die Ressourcen für die durchaus zeitaufwändige Lohnbuchhaltung haben, fahren relativ gut damit, diese Aufwände an einen Steuerberater für Unternehmen auszulagern. Was sie an Budget in einen Dienstleister investieren, das gewinnen sie auf der anderen Seite wieder an Arbeitszeit für relevantere Aufgaben. Die Schwelle erreichen Sie dann, wenn Ihr Unternehmen groß genug für eine eigene Buchhaltung ist und Sie die „Manpower“ dafür haben. Andererseits müssen Sie hier nun abwägen, ob die Auslagerung nicht doch effizienter wäre oder ob Sie nur Teile der Buchhaltung auslagern.

Was kann die Lohnbuchhaltung kosten?

Preise für die Lohnbuchhaltung bewegen sich in der Regel in einem Bereich von 5 - 10 € pro Abrechnung. Dabei sinkt der Preis natürlich mit der Zahl der Abrechnungen, sprich der Mitarbeiterzahl. Bei teilweiser Auslagerung können sich zusätzliche Kosten für bestimmte Dienstleistungen ergeben, wie etwa für Korrekturabrechnungen, Bescheinigungen oder Versandkosten.



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