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Wie Sie durch Vermietung und Verpachtung Steuern sparen

Wie Sie durch Vermietung und Verpachtung Steuern sparen

Die deutsche Steuerlandschaft wird gemeinhin auch als Labyrinth bezeichnet. Ein Labyrinth, durch das man nicht so leicht hindurch findet und in dem ein kundiger Wegweiser, wie zum Beispiel ein Steuerberater, sehr hilfreich ist. Ein guter Tipp vom Steuerberater könnte zum Beispiel lauten, durch Immobilien Steuern zu sparen. Haus- oder Wohnungskauf sind eine Investition in die Altersvorsorge und helfen Ihnen, Ihre Steuerlast zu senken. Unser 11880.com-Steuerberater-Ratgeber sagt Ihnen, wie das geht.

Durch Immobilien Steuernsparen

Steuer Immobilie
© Marrypopins - istockphotos.com

Beteiligen Sie sich also an der optischen Gestaltung der deutschen Steuerlandschaft, indem Sie in Immobilien investieren und diese dann steuerlich geltend machen. Die Finanzierung oder der Unterhalt von Immobilien kann für Sie eine gute Option sein, die Sie aber am besten vorab, bzw. vor jeder neuen Immobilie durch einen Steuerberater prüfen lassen sollten.

Kapitalanlage Immobilie

Grundsätzlich, soviel können auch wir hier und jetzt schon sagen, stellen Immobilien als Kapitalanlage eine gute Möglichkeit dar, um Steuern zu sparen. Immobilien als Kapitalanlage sind hauptsächlich solche Immobilien, die Sie selbst nicht bewohnen. Hier sind zahlreiche Kosten absetzbar:

  • Grundstückskauf
  • Bau
  • Kauf einer fertigen Immobilie
  • Abstandzahlungen
  • Einrichtung
  • Renovierung
  • Gartenarbeit
  • Nebenkosten beim Kauf
  • Werbungskosten
  • Hausmeisterkosten
  • Müllabfuhr
  • Heizungswartung

Selbst die Darlehens-Tilgungskosten oder Kreditzinsen sind in der Regel absetzbar. Dazu kommen jährliche Abschreibungen, die durch den vermuteten Wertverlust von Immobilien zustande kommen, steuerrechtlich als Absetzung für Abnutzung (AfA) bezeichnet. Die Wertminderung kann je nach Baujahr 1,25 - 7 % betragen.

Immobilien von der Steuer absetzen – Eintrag in der Steuererklärung

Die Bereiche in der Steuererklärung, in die Sie diese Kosten eintragen, finden Sie nicht auf den Standard-Formularen zur selbstständigen oder nicht-selbstständigen Arbeit. Hier kommt die Anlage V zum Einsatz, in der die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erfasst werden. Nebenkosten, wie Entsorgung, Hausmeisterdienst oder Heizung, können Sie bei den Werbungskosten eintragen.

Mit der eigenen Immobilie Steuern sparen

immobilie investition
© Photografeus - istockphotos.com

Es müssen nicht unbedingt Immobilienkäufe zur Vermietung sein. Auch mit dem eigenen Heim können Sie Vergünstigungen einheimsen. Hier gilt zwar nicht die AfA, aber Ihr Wohneigentum wird staatlich unterstützt, weil es Ihrer Altersvorsorge zuträglich ist. Die „Wohn-Riester“ genannte Regelung sieht vor, eine monatliche Aufwendung oder auch Kapital zur Altersvorsorge in den Immobilienkauf zu investieren.

Welche Faktoren bei der Immobiliensuche?

Doch woher wissen Sie, ob und wann Sie Ihr Kapital richtig und erfolgversprechend investieren? Ganz wichtig hierbei: die Lage der Immobilie. Gute Erträge durch Mieten erhalten Sie nur, wenn Sie in einem verheißungsvollen Umfeld kaufen oder bauen. Und mit der Lage variiert natürlich auch die Grunderwerbssteuer.
Doch auch bei guter Lage muss natürlich die Preislage optimal sein. Damit Sie nicht zu teuer einkaufen, holen Sie sich professionellen Rat zur Immobilien- oder Grundstückswertschätzung ein. Beschäftigen Sie sich vorab gut mit der Immobilie, die Sie ins Auge gefasst haben, denn grundsätzlich haben Sie nur Freude daran, wenn die folgenden drei Faktoren stimmen:

  1. Regelmäßige Miete
  2. Wertsteigerung
  3. Steuervorteile

Ob sich der Kauf einer Immobilie lohnt, lässt sich auch durch die Brutto-Mietrendite ermitteln:


Netto-Monatskaltmiete x 12 x 100 : Kaufpreis / qm


Bei einem Wert von 4 - 6 % ist die Immobilie wahrscheinlich lohnenswert. Die Steuervorteile ergeben sich dann durch die anfangs hohen Investitionskosten und Finanzierungskosten.



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